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I just wanna be counting stars with you

Eigentlich, habe ich dich schon längst wieder vergessen. Eigentlich, bist du kein Bestandteil meines Lebens.  Eigentlich, bist du ein kleines Kaptitel meiner Vergangenheit. Immer wieder sucht mein Blick dein Fenster und ich habe keine Ahnung warum. Ich weiß nicht, worauf ich warte, was ich sehen möchte, was es mir bringen soll. Und trotzdem schnellen meine Mundwinkel in die Höhe wenn ich Licht in deinem Fenster sehe, bleibe wie gespannt stehen, wenn ich dich, mit deinem roten Shirt sehe. Wie du mit deinen breiten Schultern, das gesamte Fenster ausfüllst. Und bei jeder Bewegung deines Körpers, fallen mir kleine Details über dich oder unsere Konversation ein. Es ist verrückt, wie viel ich noch von diesem einen Monat weiß, wie viel ich vergessen habe und ich jetzt in den kleinsten Situationen wieder darüber stolpere. Ich weiß nicht, ob du es warst, der Typ, der seinen Blick nicht von mir nehmen konnte, als wir in einem Wagon gefangen waren, zwischen uns eine kleine Menschen...

Du hast mich ein kleines bisschen repariert

Mein Herz pocht gegen seinen Rücken. Er atmet schwer gegen meinen Bauch, ich spüre jeden seiner Atemzüge. Beobachte, wie sich seine Nasenflügel aufblähen.Unsere Hände sind auf seinem Bauch verschlungen, seine kleinen Locken kitzeln mich an der Nase. Ich überlege, warum ich mich so leicht fühle, obwohl er mit seinem gesamten Gewicht auf mir liegt. Ein Fluchtversuch ist zwecklos, aber ich will sowieso nur bei ihm sein. In seinem Bett, vergraben in die graue Decke, eingehüllt von seinem Geruch, gefangen in unserer Welt. Ich löse eine Hand aus unserem Geflecht. Er dreht seinen Kopf ein wenig zur Seite, um mich aus dem Augenwinkel anzusehen. Meine Lippen treffen auf seine seitliche Schläfe, drücken mehrere kleine Küsse, auf die warme, weiche Haut. Ich lasse mich noch tiefer in die Matratze drücken, noch tiefer von seinem Geruch einnehmen. Mein Zeigefinger fährt über seinen Nasenrücken, ganz leicht und sanft, versuche ich seine Konturen nachzuzeichnen. Will mir jedes kleine Muttermal, jede ...

Das ist kein schlechter Film, wo man das Ende kennt. Sind Stolz und Vorurteil, nur ohne Happy End.

Der Dolch steckt schon. Erinnert mich jede Minute aufs neue an ihn, bei jedem Blick nach unten, entdecke ich sein Vermächtnis. Seinen Stich in mein Ego, in mein Herz, in meine Hoffnung und Menschenkenntnis. Doch ich kann ihn nicht ignorieren, er fällt bei jedem Schritt und jedem Gedankengang auf und somit beginne ich ihn mir langsam herauszuziehen.  Es hat alles ganz simpel begonnen, ganz einfach. Ich habe mich gewundert, über diese Leichtigkeit zwischen uns. Über diese Floskeln, die wir uns an den Kopf geworfen haben und uns dadurch immer näher gekommen sind. Wir waren auf der gleichen Wolke zuhause und trotzdem hat er mir einen neue Aussicht auf die Welt gezeigt. Mir immer mehr seinen Teil seiner Wolke gezeigt. Und ich war begeistert, könnte mir plötzlich viel mehr vorstellen, sogar Dinge, die davor für mich unvorstellbar erschienen. Dann begann sich unsere Wolke zu trennen und langsam entwickelte es sich zu zwei Welten, wir drifteten voneinander ab, ohne dass ich es rich...

In another life this could have been

Es bricht über mich ein. Es fällt vor meine Füße und zwingt mich in die Knie. Zwingt mich zum Augen öffnen, blendet mich, lässt mich schluchzen und gleichzeitig mit zittrigen Fingern strahlen, aus vollem Herzen. Es ist ein Monat in dem sich alles ansammelt, die Vergangenheit die anklopft, die Zukunft und zudem meldet sich die Gegenwart. Schiebt den Zug an, in dem ich mich eingenistet habe, bringt ihn ins rollen und plötzlich rase ich mit viel zu hoher Geschwindigkeit durch die Tage und Wochen des Sommers, Vielleicht auch meines Sommers. Denn die letzte Zeit ist nicht sehr viel passiert, ich hatte manchmal schon fast das Gefühl, als würde jemand die Zeiger meiner Uhr festhalten, sie immer wieder zurück auf null bringen. Doch dann läuft alles ganz anders. Ein kleines Hey bringt meine Welt durcheinander, lässt Angewohnheiten im Regen stehen, wirft Prinzipen aus der Bahn und lässt mich schweben, um im nächsten Moment mir das Bein zu stellen. Ich falle, ich falle tiefer, als ich je g...

Can't drink without thinking about you

Ich soll lächeln. Soll ihm all mein inneres zeigen. Soll mit ihm Blickkontakt halten. Soll sie vergessen. Soll mich nicht verrückt machen lassen. Soll ich sein. Soll scheinen. Es gab da schon so viele kleine und große Namen auf meiner Liste. Es wäre unfair zu sagen, dass er jetzt der größte Name auf der Liste ist, alle anderen in den Schatten stellt, mich dazu bringt, alle anderen von der Liste zu streichen. Aber es ist seit langem wieder ein Name, der in Großbuchstaben da steht, meine Aufmerksamkeit auf sich zieht und mich nicht loslässt. Meine Augen suchen ihn in jedem Raum, jedes einzelne Wort versuche ich zu inhalieren und zu speichern, als wäre er ein Prophet, seine Anwesenheit lässt meine Haut prickeln, seine Blicke bohren sich durch mich hindurch, lassen meinen Atem stocken, seine Nähe bringt mich zum zittern, zwingt mich mein Glas mit zwei Händen zu halten, kleine Stücke von meinem Brot abzubeißen, meine besagten Worte, werde nicht einmal durch den Kopf gespült, sondern ...

You made cakes out of love

Die Musik ist zu laut. Obwohl sie nur flüstert. Das Licht ist zu hell. Obwohl es Nacht ist, keine Lampe brennt. Ich will mich auf mich konzentrieren. Ich muss nachdenken. Raufe mir die Haare. Will die acht erlebte Stunden vor meinem Inneren Auge wie einen Film abspielen lassen. Nur habe ich meine Kamera vergessen. Manchmal war das Mikrofon nicht richtig eingesteckt.  Ich sitze in meinem dunkeln, stillen Zimmer und versuche den Tag an mir vorbei ziehen zu lassen. Meine Energie ist geschwunden und die Müdigkeit fließt durch jede Ader. Zu lange habe ich mich nur auf eine Person an diesem Tag konzentriert. Ich wollte eben nichts verpassen, jedes Detail ist wichtig. Wie er lacht, wie er seinen Arm um seinen Freund legt, wie seine Finger sich um das Glas legen, wie er konzentriert daran schnuppert, wie er langsam einen Schluck nimmt, wie er schmeckt und sich unsere Blicke ineinander bohren, wie er seinen Kopf gegen die Wand legt, auf der Jacke bettet, wie er all den anderen z...

And save all the jokes you're going to make

Gänsehaut zieht sich über meine Arme, erobert schließlich meinen ganzen Körper. Kleine Tränen sammeln sich an. Ich blinzle sie weg, ignoriere sie. Schlucke sie runter. Es gibt keinen Grund zum weinen. Es gibt keinen Anlass. Es gibt einfach nur zu viele Gefühle in mir. Die Schmetterlinge, die wieder mit ihren Flügeln schneller schlagen und in einem Luftzug Hoffnung aufkommen lassen.  Zu viele rote Herzballons. Zu viele Augenblicke, in denen ich keine Worte mehr finde. Zu viel Nervosität, die zwischen uns herrscht. Mit einem lauten Knall uns alle zusammenzucken lässt. Es ist auch die Angst und die damit verbundene Wut, die die kleinen Tränen anfeuert, meine Wangen mit Mustern zu verzieren. Die Wut, auf das Nichtssagen. Die Angst vor dem Zuvielsagen, dem Falschsagen. Die leisen Töne des Klaviers hallen durch den riesigen Raum, gefüllt von hunderten Seelen, die sich verzaubern lassen und direkt hinter mir steht eine Seele, die mich verzaubert hat. Ich kann nicht sagen, ...