Wie verdammt leer sich ein Gebäude anfühlen kann, wenn nur ein paar Personen nicht da sind. Und komisch es ist, wenn man gewohnt ist, mit einer Person gleich aus zu haben, die gleichen Wege abzugrasen oder einfach in die Augen zu schauen. In solchen Momenten markt man, dass es so extrem wichtig ist, alles zu genießen. Alles in sich aufzu saugen und alles aufzuschreiben. Ich finde es gibt nichts schöneres, als sich an die Vergangenheit zu erinnern und gleichzweitig gibt es nichts verletzenderes ...
Wir stehen mal wieder an unserem Ort, an der Stelle an der schon so viele ehrliche Worte gefallen sind. Wir lachen in einem Takt, in dem blassen Schein der Straßenlaterne. Uns ist bitterkalt, aber wir wollen noch nicht aufhören. Mit dem Reden, dem Blicke austauschen und dem gemeinsamen Schweigen. Während wir in der Vergangenheit schwelgen, nach Ereignissen kramen, die wir unbedingt gemeinsam diskutieren müssen. Es funktioniert einfach zwischen uns, ohne seltsame Minuten oder Pausen. Ich denke darüber nach ihn zu küssen, der Gedanke fühlt sich merkwürdig an, irgendwie auch fremd. Es ist nichts ganzes, aber auch nichts halbes. Keine Freundschaft, aber auch keine Liebe. Es sind wir, auf einer Ebene, die man nicht in Worte fassen kann. Eine Beziehung mit offenem Ende. Wir sehen sie, auf der anderen Straßenseite. Wissen beide vom anderen, dass das Messer immer weiter in das Herz hineinragt. Unsere Hände halten sich, versuchen die Enttäuschung zu stützen. Wir. Du und ich....