Direkt zum Hauptbereich

Jedes Wort voller Sarkasmus

 
 
Alles wird perfekt. So perfekt ...
Ohrwurm. Lächeln voller Schmerz auf dem Mund.
Von diesem Tag habe ich seit einem Jahr, fast seit zwei Jahren geträumt. Habe mir viele Gedanken darüber gemacht. Alles wird perfekt. Aber dann kam der morgen. Dieser morgen. Aufgewacht von einem Bauchkribbeln, underwartender Seensucht und wackligen Beinen die vor aufgeregter Angst nicht mehr ruhig stehen wollen. Doch ein Gefühl weiß, das der Traum nicht in die Realität kommt. Das das eine eben nur ein Traum ist. Und bleiben wird. Eigentlich schade.
Dann waren es 48 Minuten und 2 Stunden. In dieser Zeit habe ich dich nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen, war über jeden einzelnen Schritt von dir stolz und gerührt. Habe mich mit dir gefreut, gelacht, traurig geschaut, Angst gehabt und Adrenalin in meine Adern gepumpt. Und ich habe bis jetzt keine einzige Minute davon bereut.
 

 
 
Dochich habe eines gemerkt. Deine Zeit ist ei8nfach vorbei. Das Bauchkribel werde ich nie los bekommen, die Vertrautheit und das Lächeln mit dir und das lieben deiner Blicke. Aber eben gibt es irgendwann ein Ende. Irgendwann gibt es immer ein Ende. Das Ende. Es kann nicht alles perfekt sein. Im Moment ist kein bisschen, kein Stück von mir oder an mir perfekt. Aber vielleicht macht es gerade das aus. Das was ich einfach bin.
Dann standest du genau vor dem einen anderen Typ. Ihr habt miteinander geredet. Und plötzlich beide zu mir geschaut. Und mein Blick galt nicht dir. Nein, denn ich weiß, wenn alles keinen Sinn hat. Ich weiß nicht, ob ich je bei dem anderen diese Gefühle haben werde wie bei dir. Aber ich weiß, dass es bald so sein wird, dass du der andere Typ bist. Der aus meiner Vergangenheit. Der aus meinen Träumen. Der immer ein Teil von mir sein wird.
 
 
 
Mit diesen ganzen Worten Verabschiede ich mich.
Noch einen schönen Abend ♥
 

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kinda you and me

Wir stehen mal wieder an unserem Ort, an der Stelle an der schon so viele ehrliche Worte gefallen sind. Wir lachen in einem Takt, in dem blassen Schein der Straßenlaterne. Uns ist bitterkalt, aber wir wollen noch nicht aufhören. Mit dem Reden, dem Blicke austauschen und dem gemeinsamen Schweigen. Während wir in der Vergangenheit schwelgen, nach Ereignissen kramen, die wir unbedingt gemeinsam diskutieren müssen. Es funktioniert einfach zwischen uns, ohne seltsame Minuten oder Pausen. Ich denke darüber nach ihn zu küssen, der Gedanke fühlt sich merkwürdig an, irgendwie auch fremd. Es ist nichts ganzes, aber auch nichts halbes. Keine Freundschaft, aber auch keine Liebe. Es sind wir, auf einer Ebene, die man nicht in Worte fassen kann. Eine Beziehung mit offenem Ende. Wir sehen sie, auf der anderen Straßenseite. Wissen beide vom anderen, dass das Messer immer weiter in das Herz hineinragt. Unsere Hände halten sich, versuchen die Enttäuschung zu stützen.  Wir. Du und ich....

Das Leben beisst. Das Leben küsst.

    Eine Impfung gegen Gefühle. Das wäre die Erfindung, die ich bräuchte. Gefühle können manchmal besonders sein. Aber meistens sind sie besonders scheiße. Es ist so. Eine echt traurige Wahrheit. Ich versuche seit drei Tagen, dem Menschen einen Brief zu schreiben, der mal mein ganzes Leben ausgemacht hat. Den ich fast besser kannte als mich selbst. Oder auch nicht. Ich wusste genau was er gleich machen würde. Aber trotzdem sitze ich seit drei Tagen vor einem weißen Blatt. Es ist nicht so, dass ich ihm den Brief geben will. Aber ich will einfach meine Gedanken zu echtem Papier bekommen. Will damit abschließen. Eine neue, frische, lebendige und Abenteuerfreundliche Tür öffnen. Das Papier füllt sich mit Buchstaben, doch es ist keine Reihenfolge und das Geschriebene ist gut. Perfekt für den Mülleimer. Naja ich will mich öfter melden. Doch es passiert so viel in meinem Leben. Und das hat alles nur mit dieser einen Person zu tun. Dann sind noch so viele Leute um mich heru...

Everglow - Feenstaub

Packfieber. Das alljährliche Silversterfliehen beginnt, also schnell alles zusammen sammeln was mit wärme- und kuschellaune zutun hat. Die kleinen Glücksschweine sind gekauft, stehen im Weg. Und dann werden alle Urlaubsutensilien rausgesucht, für ihren Einsatz feinsäuberlich aufgereiht. Mir fallen kleine runde Spielplättchen in die Hand, Erinnerungsstützen an eine Zeit, mit der ich soviel verbinde. Nicht aufhören kann daran zu denken. Es kommen bald viele Entscheidungen auf mich zu, ich würde lieber einen anderen Weg gehen, es scheint mir unmöglich ein Kreuz an der richtigen Stelle zusetzten. Ich hoffe auf den versprochenen Feenstaub, der  mich an den richtigen Ort trägt. Vielleicht ist es naiv, aber an Wunder zu glauben ist nicht verboten. Wir hoffen es doch alle insgeheim. Endlich mal an eine Stelle in unserem Leben getragen zu werden ohne viel Murks.  "Liebeskummer ist, als wenn man eine Rippe gebrochen hätte. Niemand bemerkt es, aber es tut höllisch weh, wenn man ...