Alle haben immer einen Spruch. Wissen wie die Gefühle sind. Wissen genau was man gegen Gefühle macht. Alle wissen wie man mit dem Schmerz der irgendwann so schnell entsteht umgehen kann. Haben die besten Sätze überall. Überall stehen sie die Weißheiten.
Doch weiß eigentlich einer da draußen was er da schreibt. Was er manchmel ohne nachzudenken verspricht. Wenn man nicht mal mehr den Worten da draußen in der Welt trauen kann .... wem denn dann? Ist alles nur noch eine einzige Lüge. Eine große Luftblase und wenn man ihr zu nahe kommt platzt sie?
Verdammt habe ich lange nicht mehr meine Finger für genau das hier gebraucht. Habe meine kleinen Zahnräder, verbunden mit all den Bildern aus meiner Erinnerung und meiner Fantasie nicht mehr hierfür angeworfen. Meine Welt ist weiter in meinem Kopf entstanden. All die Sandburgen und Traumschlösser sind weiter entstanden, keine Angst. Es sind nur immer weniger Traumprinzen geworden und irgendwann habe ich glaube ich aufgehört, auf den einen zu warten. Nennt man das vielleicht sogar erwachsen werden? Man weiß es nicht. Aber ich vermisse die kleinen rosa Wolken, ich vermisse das interpretieren und nicht akzeptieren wollen, dass es die echte Realität gibt. Ich will kleine Raupen füttern, mit nichtvorhandenen Begebenheiten, damit sie größer und schöner werden, um kleine Schmetterlinge zu werden. Warum liebe ich nur diese kleinen Flattermänner? Sie sind so verdammt schön, man kann sich so wundervoll mit ihnen ablenken, so unfassbar gut mit ihnen alleine sein, mit ihnen die kleinen Hoffnungspl...