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We are who we wanna be.

Ich habe mir den Satz für einen besonderen Tag aufgehoben. Einen Tag voller Schmetterlingen. Ein Lebensabschnitt voller Feenstaub.
Ich bin mir nicht sicher, ob heute Feenstaub draußen auf den Straßen liegt, die Zeit für Schmetterlinge nicht zu kalt ist, nur noch kleine, fast unscheinbare Lächeln zaubern den Tag.
Ich habe immer gedacht, dass es diesen einen Moment geben wird, und dann der Satz über einem Text steht. Und alle werden wissen wer ich bin. Alle werden wissen, warum ich nicht mehr aufhören kann zu lächeln.

Doch wir alle sehen hinter der Fassade anderes aus, als auf den schönen Bildern, die wir der Welt präsentieren.
Ich bin mal ehrlich. Mal strickt. Ohne Augenzwinkern. Ohne Metapher. Ich bin wer ich bin. Und ich denke ich bin auch der, der ich sein will.
Denn wenn ich jemand anderes sein wollte, könnte ich es doch sein oder?


Eine Zeit lang hatten Küsse keine Bedeutung.
Eine Zeit lang habe ich als besten Freund, die Tränen gehabt.
Eine Zeit lang habe ich nur geträumt.

Heute und jetzt. Bin ich achtzehn. Es ist kein Alter für etwas großes. Aber ein Alter fürs alleine Stehen lernen. Für die ersten Versuche zu Laufen. Aber auch die Zeit zu Fallen. Wir alle werden noch viele Fehler machen, uns schrecklich anziehen, uns in den faschen Kerl verlieben, die falschen Freunde finden, die Worte zu ungenau formulieren.
So ist das. So ist das verdammte Leben.
Aber heißt das gleichzeitig, dass wir nicht die sind, die wir sein wollen?
Ja ich habe mir diese Überschrift, diesen Titel für einen besonderen Tag aufgehoben. Für einen Tag, an dem ich mich zurechtweise. Über mich den Kopf schüttele, aber mit einem Lächeln im Gesicht.
Denn währenddessen, denk ich an all die Menschen die mir dabei geholfen haben, die zu sein, die ich sein will.

Ich warte auf den Feenstaub. Ich warte auf die Schmetterlinge.
Ich habe noch Träume. Ich werde noch auf verschiedenen Festen tanzen. Noch oft das richtige Kleid suchen und verschiedene Torten probieren.
Einmal würde ich gerne mal von der bedingungslosen Liebe probieren.
Einmal würde ich gerne von dem unaufhörlichen Glück probieren.
Einmal würde ich gerne von der perfekten Freundschaft probieren.

Wir werden sehen wo es mich hin trägt.
Für den Moment, bin ich aber die, die ich sein möchte.
Das ist gut so, so soll es doch sein.

"Don’t think about what can happen in a month. Don’t think about what can happen in a year. Just focus on the 24 hours in front of you and do what you can to get closer to where you want to be."

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