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Bitte geh ganz weit weg. Aber nicht zu weit ♥

Alles wiederspricht sich gerade in meinem Leben. Sogar was ich trage mag sich nicht. Und dann mag ich mich für eine Minute wieder ein wenig. Ihr seht das Leben ist nicht immer einfach. Aber darum ist es glaube ich auch so spannend.
Zwar sieht man auf allen Blogs angekündigt, dass jetzt Ferien sind. Schätze das es daran liegt, weil sich alle derb darüber freuen. Und bei mir sind es die ersten Ferien. Auf die ich mich richtig gefreut habe. Sogar war der letzte Schultag mal so, dass ich die letzten Minuten gezählt habe. Das meine Mundwinkel nach unten gingen, als meine Lehrerin es noch für nötig gehalten hat zwei Minuten drauf zu legen. Ja langsam fühle ich mich wie ein richtiger Mensch, der sich über richtige Sachen freut. Und nicht gerne in die Schule wackelt, weil da ein Junge ist. Der sowie so mies ist.
Ich lasse mir aber ganz sicher nicht meine supi Laune von so einem Typ verderben. Fahren jetzt dann irgendwann mal in den Urlaub. Versuche so viel wie möglich zu posten. So viel wie möglich ich zu sein. Und so viel wie möglich zu lachen.
Dienstag kommt wahrscheinlich sehr nachdenklicher Post. Nur so. Manchmal schreibe ich etwas und meine nicht genau jedes Wort so wie ich es sage. Aber meisten schon! Haha.
 

Er soll aus meinen Gedanken gehen. Oder doch nicht. Ich liebe ihn. Nein irgendwie nicht. Jeder sagt. Ich stehe auf ihn. Was denke ich? Nein ich stehe nicht auf. Er soll ganz weit weg gehen. Nein er soll ganz nah bei mir sein und ... Verdammt. Es soll alles so sein wie früher.
 
 
 
Bis dann.
Schöne Ferien ♥


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It's not living, if it's not with you.

Verdammt habe ich lange nicht mehr meine Finger für genau das hier gebraucht. Habe meine kleinen Zahnräder, verbunden mit all den Bildern aus meiner Erinnerung und meiner Fantasie nicht mehr hierfür angeworfen. Meine Welt ist weiter in meinem Kopf entstanden. All die Sandburgen und Traumschlösser sind weiter entstanden, keine Angst. Es sind nur immer weniger Traumprinzen geworden und irgendwann habe ich glaube ich aufgehört, auf den einen zu warten. Nennt man das vielleicht sogar erwachsen werden? Man weiß es nicht. Aber ich vermisse die kleinen rosa Wolken, ich vermisse das interpretieren und nicht akzeptieren wollen, dass es die echte Realität gibt. Ich will kleine Raupen füttern, mit nichtvorhandenen Begebenheiten, damit sie größer und schöner werden, um kleine Schmetterlinge zu werden. Warum liebe ich nur diese kleinen Flattermänner? Sie sind so verdammt schön, man kann sich so wundervoll mit ihnen ablenken, so unfassbar gut mit ihnen alleine sein, mit ihnen die kleinen Hoffnungspl...

Can't drink without thinking about you

Ich soll lächeln. Soll ihm all mein inneres zeigen. Soll mit ihm Blickkontakt halten. Soll sie vergessen. Soll mich nicht verrückt machen lassen. Soll ich sein. Soll scheinen. Es gab da schon so viele kleine und große Namen auf meiner Liste. Es wäre unfair zu sagen, dass er jetzt der größte Name auf der Liste ist, alle anderen in den Schatten stellt, mich dazu bringt, alle anderen von der Liste zu streichen. Aber es ist seit langem wieder ein Name, der in Großbuchstaben da steht, meine Aufmerksamkeit auf sich zieht und mich nicht loslässt. Meine Augen suchen ihn in jedem Raum, jedes einzelne Wort versuche ich zu inhalieren und zu speichern, als wäre er ein Prophet, seine Anwesenheit lässt meine Haut prickeln, seine Blicke bohren sich durch mich hindurch, lassen meinen Atem stocken, seine Nähe bringt mich zum zittern, zwingt mich mein Glas mit zwei Händen zu halten, kleine Stücke von meinem Brot abzubeißen, meine besagten Worte, werde nicht einmal durch den Kopf gespült, sondern ...

Kinda you and me

Wir stehen mal wieder an unserem Ort, an der Stelle an der schon so viele ehrliche Worte gefallen sind. Wir lachen in einem Takt, in dem blassen Schein der Straßenlaterne. Uns ist bitterkalt, aber wir wollen noch nicht aufhören. Mit dem Reden, dem Blicke austauschen und dem gemeinsamen Schweigen. Während wir in der Vergangenheit schwelgen, nach Ereignissen kramen, die wir unbedingt gemeinsam diskutieren müssen. Es funktioniert einfach zwischen uns, ohne seltsame Minuten oder Pausen. Ich denke darüber nach ihn zu küssen, der Gedanke fühlt sich merkwürdig an, irgendwie auch fremd. Es ist nichts ganzes, aber auch nichts halbes. Keine Freundschaft, aber auch keine Liebe. Es sind wir, auf einer Ebene, die man nicht in Worte fassen kann. Eine Beziehung mit offenem Ende. Wir sehen sie, auf der anderen Straßenseite. Wissen beide vom anderen, dass das Messer immer weiter in das Herz hineinragt. Unsere Hände halten sich, versuchen die Enttäuschung zu stützen.  Wir. Du und ich....