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You need to just stopp

Hochglanz Welt. Lächeln für nix.  Aussehen pur.  Schneller. Noch mehr.  Renn. Renn all dem gesagten hinter her.  Komm mit und mach mit.  Atme.  Tanz. Trink.  Lächle verdammt.  Sei frei.  Aber hab jemanden, zudem du immer gehen kannst.  Vertrau niemandem Aber sag mir alles.  Lass dich fallen. In sein Bett.  Aber lauf, falls er dir deinen Rücken zeigt.  Ich drehe mich und kann nicht mehr. Wollte immer nur meine Welt. Wollte immer nur meine Regeln. Und plötzlich, ganz unerwartet fange ich an nach ihren Regeln zu spielen. Renne mit. Mache die Augen zu, vor der Wahrheit. Dem realen. Meinen Regeln.  Noch einen Schluck. Dann verträgt sich das heucheln besser. Noch einen Zug und schon ist es alles vergessen. Schon ist er vergessen. Er hat eben nicht in ihre Vorstellungen gepasst. Das kann schon passieren.  Mein Herz kriegt keine Luft mehr. Es vermisst ihn zu sehr. Aber sie wollten ihn ...

Ein paar Stunden wir

Immer wieder sehe ich mir den Schlussstrich an. Mein Kopf hat es kapiert, es ist vorbei. Mein Herz, sammelt jeden Moment mit dir. Meine Träume sind gefüllt von deinen Berührungen und deinem Geruch. Unsere Hände sind verkeilt ineinander. Unsere Schritte haben einen Rhythmus gefunden. Unser Atem geht gleich. Wir erklimmen die Straßen, teilen Gedanken, währenddessen wir uns anschweigen.  Gemeinsam zerwühlen wir die Bettlaken, sperren die Welt aus. Ignorieren unsere Todos, die sich von Stunde zu Stunde mehr stapeln. Bei jedem Lied, bei jeder Szene in der sie sich küssen, bei jedem Pärchen an dem ich vorbei laufe, denke ich an dich.  Da bist immer nur du in meinem Kopf. Obwohl ich schon so oft das Ende vor mir gesehen habe. Wieder und wieder lese ich es mir durch, halte es mir vor die Augen. Und es ist auch okay. Es ist okay für meinen Kopf, eben nur nicht für mein Herz. Ich laufe an deinem Auto vorbei, tausende Filme laufen in mir ab, sämtl...

Ich will ein Meer zwischen mir und meiner Vergangenheit

Ich will ein Meer zwischen mir und meiner Vergangenheit. Ein Meer zwischen mir und allem was war. Annenmaykantereit - Ozean Das erste Mal, dass ich nicht mehr meine Worte finde, aber sie drücken eben genau das aus, was ich meine. Ich mach mir Gedanken, zu viele nehmen ich an. Denn all die anderen können einfach tanzen, ohne dem Rauschen in ihrem Kopf. Der Angst, die sie umfasst. Es hat mich in der Hand. Sie hat mich in der Hand. Die Vergangenheit, sie ist weiblich. Aber eigentlich ist sie in meinem Fall männlich. Sie hat mir so viel genommen. Und mir so viele Zweifel, Ängste und Gedankenstürme geschenkt. Jeder hat sein Päckchen. Da bin ich mir sicher. Sogar ziemlich sicher.  Und sicher kommen nicht alle mit ihrem Päckchen zurecht, viele holen sich Hilfe. Es ist nicht so, als würde ich nicht aus dem Loch, dem Gedankenkreislauf wieder rausfinden. Ich kenne den Weg, finde jedesmal aufs neue den Notausgang. Mal langsamer, mal schneller. doch gerade hat s...

I just wanna be counting stars with you

Eigentlich, habe ich dich schon längst wieder vergessen. Eigentlich, bist du kein Bestandteil meines Lebens.  Eigentlich, bist du ein kleines Kaptitel meiner Vergangenheit. Immer wieder sucht mein Blick dein Fenster und ich habe keine Ahnung warum. Ich weiß nicht, worauf ich warte, was ich sehen möchte, was es mir bringen soll. Und trotzdem schnellen meine Mundwinkel in die Höhe wenn ich Licht in deinem Fenster sehe, bleibe wie gespannt stehen, wenn ich dich, mit deinem roten Shirt sehe. Wie du mit deinen breiten Schultern, das gesamte Fenster ausfüllst. Und bei jeder Bewegung deines Körpers, fallen mir kleine Details über dich oder unsere Konversation ein. Es ist verrückt, wie viel ich noch von diesem einen Monat weiß, wie viel ich vergessen habe und ich jetzt in den kleinsten Situationen wieder darüber stolpere. Ich weiß nicht, ob du es warst, der Typ, der seinen Blick nicht von mir nehmen konnte, als wir in einem Wagon gefangen waren, zwischen uns eine kleine Menschen...

Du hast mich ein kleines bisschen repariert

Mein Herz pocht gegen seinen Rücken. Er atmet schwer gegen meinen Bauch, ich spüre jeden seiner Atemzüge. Beobachte, wie sich seine Nasenflügel aufblähen.Unsere Hände sind auf seinem Bauch verschlungen, seine kleinen Locken kitzeln mich an der Nase. Ich überlege, warum ich mich so leicht fühle, obwohl er mit seinem gesamten Gewicht auf mir liegt. Ein Fluchtversuch ist zwecklos, aber ich will sowieso nur bei ihm sein. In seinem Bett, vergraben in die graue Decke, eingehüllt von seinem Geruch, gefangen in unserer Welt. Ich löse eine Hand aus unserem Geflecht. Er dreht seinen Kopf ein wenig zur Seite, um mich aus dem Augenwinkel anzusehen. Meine Lippen treffen auf seine seitliche Schläfe, drücken mehrere kleine Küsse, auf die warme, weiche Haut. Ich lasse mich noch tiefer in die Matratze drücken, noch tiefer von seinem Geruch einnehmen. Mein Zeigefinger fährt über seinen Nasenrücken, ganz leicht und sanft, versuche ich seine Konturen nachzuzeichnen. Will mir jedes kleine Muttermal, jede ...

Das ist kein schlechter Film, wo man das Ende kennt. Sind Stolz und Vorurteil, nur ohne Happy End.

Der Dolch steckt schon. Erinnert mich jede Minute aufs neue an ihn, bei jedem Blick nach unten, entdecke ich sein Vermächtnis. Seinen Stich in mein Ego, in mein Herz, in meine Hoffnung und Menschenkenntnis. Doch ich kann ihn nicht ignorieren, er fällt bei jedem Schritt und jedem Gedankengang auf und somit beginne ich ihn mir langsam herauszuziehen.  Es hat alles ganz simpel begonnen, ganz einfach. Ich habe mich gewundert, über diese Leichtigkeit zwischen uns. Über diese Floskeln, die wir uns an den Kopf geworfen haben und uns dadurch immer näher gekommen sind. Wir waren auf der gleichen Wolke zuhause und trotzdem hat er mir einen neue Aussicht auf die Welt gezeigt. Mir immer mehr seinen Teil seiner Wolke gezeigt. Und ich war begeistert, könnte mir plötzlich viel mehr vorstellen, sogar Dinge, die davor für mich unvorstellbar erschienen. Dann begann sich unsere Wolke zu trennen und langsam entwickelte es sich zu zwei Welten, wir drifteten voneinander ab, ohne dass ich es rich...

In another life this could have been

Es bricht über mich ein. Es fällt vor meine Füße und zwingt mich in die Knie. Zwingt mich zum Augen öffnen, blendet mich, lässt mich schluchzen und gleichzeitig mit zittrigen Fingern strahlen, aus vollem Herzen. Es ist ein Monat in dem sich alles ansammelt, die Vergangenheit die anklopft, die Zukunft und zudem meldet sich die Gegenwart. Schiebt den Zug an, in dem ich mich eingenistet habe, bringt ihn ins rollen und plötzlich rase ich mit viel zu hoher Geschwindigkeit durch die Tage und Wochen des Sommers, Vielleicht auch meines Sommers. Denn die letzte Zeit ist nicht sehr viel passiert, ich hatte manchmal schon fast das Gefühl, als würde jemand die Zeiger meiner Uhr festhalten, sie immer wieder zurück auf null bringen. Doch dann läuft alles ganz anders. Ein kleines Hey bringt meine Welt durcheinander, lässt Angewohnheiten im Regen stehen, wirft Prinzipen aus der Bahn und lässt mich schweben, um im nächsten Moment mir das Bein zu stellen. Ich falle, ich falle tiefer, als ich je g...