Direkt zum Hauptbereich

Posts

210

Sie sind immer da.
Kreisen um mich.
Stöchern mein Herz auf, dann wenn ich es am wenigsten brauche. Wenn ich denke, dass ich auch ohne ihn leben kann.

Ich habe alles versucht ihn zu vergessen.
Ich habe ihn mir aus dem Kopf getrunken.
Die Gedanken an ihn kamen wieder.
Ich habe andere geküsst.
Die Gedanken an ihn kamen wieder.
Ich bin gerannt, habe Zettel mit seinem Namen verbrannt, ihn mit einer Rakete ins All geschickt, habe ihn mir aus dem Körper geweint.
Die Gedanken an ihn kamen wieder.

Ich würde älter. Mal wusste ich was ich wollte, mal bin ich herum geirrt. Mal habe ich eifersüchtig dem Pärchen vor mir nach gesehen, mal habe ich mir selbst gratuliert, weil ich all die Nerven, all den Schmerz und all die Diskussionen mir gespart habe.

Wenn ich ein Talent habe, dann das, dass ich gut mein Herz weiter schenken kann. Ich kann es gut teilen. Zwar nicht die Herzen der anderen, aber meines verteile ich immer meistbietend. Eigentlich sollte ich damit aufhören. Nur macht es mir zu viel Spaß und ja vi…
Letzte Posts

Want anybody else but you

Ich scrolle durch sein Profil. Vergleiche Daten mit Erzählungen. Vergleiche Gesichtszüge mit Erinnerungen. Es ist eine verdammt lange Zeit, die er an ihrer Seite verbracht hat. Die er an ihrer Seite verbringt.
Ich schüttle den Kopf. Sehe den Sternen beim Fliegen zu. Den Lichterketten beim Fahren.
Von Anfang an war ich dabei. Ich dachte, dass es damit endgültig vorbei mit uns wäre. War es nicht. Es geht immer weiter. Wir können nicht mit, aber auch nicht ohne einander. Meine Gedanken sind bei ihm. Und trotzdem bin ich neben ihm, bin mir sicher, das das nichts, nie zwischen uns werden wird. Ich kann ihn nicht küssen.  Er war mein Feind. Er war mein guter Freund. Er ist jetzt ihr Freund. Er bleibt ihr Freund.


Ich kenne keinen Jungen so gut wie ihn. Mich kennt kein Mann so gut, wie er mich. Er ist in meinem Leben seit ich denken kann. Mal ist er neben mir, mal ist er weiter weg. Auf der anderen Straßenseite, nickt mir zu aus der Ferne. Oder er sitzt neben mir, hält meine Hand und wartet, dass meine Tränen au…

I can't give you my soul

Ich winke ihm noch ein letztes mal zu. Die Ironie hat uns eingefangen, fest in der Hand. Uns das Leben vor Augen geführt. Ich gehe die Straße entlang, biege ab und sehe schon von weitem mein Haus. Zähle die Laternen, die mir den Heimweg leuchten. In mir spüre ich mal wieder nichts, außer Gefühlsleere.  Alles habe ich schon in mir erlebt, auf dem Weg von dem kleinen Zebrastreifen bis vor meine Haustüre. Wie viel Zeit ich schon an der Straße stehend verbracht habe. Mit all unseren Diskussionen, all unseren Geschichten, all unseren Lästerrein.  Ich sperre die Haustüre auf und atme ein letztes mal durch. Ich habe es hinter mich gebracht. Das Treffen, das über mein Herz so viel bestimmt hat.



Es ist wie ein Date, ein Date, das ich in dieser Form noch nie zuvor so erlebt habe. Es ist dämmrig, ich bin nervös, ich lächle vor mich hin. Ich weiß, dass heute Abend etwas besonderes passieren wird. Wir haben uns schon seit Monaten nicht mehr gehört und gesehen. Ich habe oft an ihn gedacht, habe gehofft …

Mein Herz springt Trampolin

Wir streifen mit unseren Gedanken durch meine Vergangenheit. Begegnen alten Bekanntschaften, Menschen an denen noch immer ein kleiner Zacke meines Herzens klebt. Besonders einem begegnen wir, an dem immer noch zu viel von mir geblieben ist. So viel habe ich an ihn verloren, Gedanken, Tränen und am meisten Zeit. Aber es hat sich gelohnt, ich will das alles nicht vergessen. Er hat mich näher zu mir selbst gebracht, hat mir Teile meines Herzens abgenommen, die ich nie wieder benötige. Hat den Platz eins eingenommen, ohne es wirklich zu wissen. Mit einem einfachen Lächeln, mit seinem bloßen dasein, hat er mich in seinen Bann gezogen und nie wieder wirklich losgelassen. Das ist so und ich werde es auch nie verschweigen, denn das ist meine Geschichte. Ein Kapitel meines gesamten Lebens. Ein verdammt großes Kapitel.
Doch irgendwie habe ich das Gefühl, das es schon lange ein Kapitel zwei benötigt, dass der Platz zwei besetzt werden muss. Neue Erfahrungen gemacht werden müssen, neue Versprechen …

The poetry is in the streets

Eingerahmt zwischen zwei meiner besten  Freunde. Links und rechts von mir. Ich in der Mitte, meine Arme auf den Armlehnen, die Beine auf dem Vorderen Sitz, abgelegt.  Vor mir die Leinwand, die Perfektion und Einfachheit eines Films, etwas unheimlich schönes, was ein Thema zur Normalität bringen lässt und mich zum lächeln. Ich bin verdammt glücklich in dem Moment, muss mich öfter zu beiden Seiten drehen, weil ich mich vergewissern will, dass diese tollen Menschen wirklich bei mir sind, mit mir in eine Welt eintauchen, mit mir den Song im Film hören und mich innerlich jubeln lassen.
Wir gehen an dem Fluss entlang, reden über alles und nichts. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sie mich mit jeder Minute mehr in ihr Leben zieht, in eine Welt, die mich so fasziniert, meine Gedanken herumwirbeln lässt und meinen Blick auch mal nach hinten richtet, mich kurz von meinem Weg schubst, damit ich mich selbst frage, ob ich mich wirklich wieder fangen will oder einfach auf dem Grasstreifen weite…
Ich verdränge euch nur noch. Will mich mit euch nicht mehr beschäftigen, nicht mehr über euch reden. Kann euch nicht mehr sehen. Alles in meinem Kopf ist matsche und durcheinander gemischt, nichts ist mehr so wie es mal wahr. Manchmal da bin ich glücklich, finde alles in den Kopfschubladen, weiß wohin ich gehöre, stehe hinter mir und stütze meine Schultern, bringe mich selbst zum lachen und fühle mich vollkommend mit meiner Welt, ich sehe die Blumen tanzen und zähle die Sonnenstrahlen. Doch dann kommt wieder ein Windstoß und bringt alles ordentlich durcheinander und ich weiß gar nichts mehr, verkrieche mich nur noch und verstecke mich in anderen Leben, um ja nicht über meines nachzudenken. Träume mich in die Zukunft, damit mich ja nicht die Gegenwart auffressen kann.


Ich antworte nicht mehr, sehe hin, dass ich innerlich vereinsame und starre das Handy mit all den Nachrichten an, ob ich denn nicht wieder mal was machen möchte. Aber nein, ich möchte nichts machen, denn ich bin zu zersplitte…

Take me on your dream.

Ich vermisse dich. Und ich weiß, dass du mich auch vermisst. Ich vermisse mich.
Ich vermisse all meine Gedanken, all meine Zweifel, all meine Glückshickser und meine Tränenfluten. Das Ich-Gefühl und den Weg, den ich dann doch nicht gehe. Meine Freunde und das Rausgehen, das draußen herumtollen, wie ein kleines Löwenkind, das zum erstmal Sand unter seinen Pfoten spürt.  All die Wellen, die mich mitreißen und mich zu einem neuen Gefühlshoch katapultieren, die mich in irgendwelche Männerarme spülen und für den winzigen Moment denken lassen, dass er es ist, der meine Welt ändern wird. Und in dem Moment glaube ich es wirklich, aufrichtig, voll und ganz. Glaube an das was zwischen uns passiert, an mich und meine Stärke die Vergangenheit endlich ruhen lassen zu können. Ich vermisse meine Sucht danach, mich verlieben zu wollen und meinen Verstand mit rosa Gefühlen benebeln zu lassen.


Über mir liegt ein Schleier, durch den ich nicht durch komme. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wann er begonnen…