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A story of me and you♥


 
Und wie soll es jetzt  weiter gehen ?!
 
"Einen Schluck für dich, einen Schluck für dich und dich. Und einmal ich liebe dich, murmele ich vor mich hin. Besser gesagt versuche ich gerade meine Blumen zu gießen, aber es gelingt mir nicht, genauso wie das essen, trinken, reden. Nur eins: Stahlen. Ich denke ich grinse, strahle und lache mit der Sonne um die Wette, so glücklich bin ich. “Und das liegt echt nur daran, weil er deine Hand genommen hat ???” das hat meine Freundin fünf Minuten danach gefragt, als ich aus der U-Bahn ausgestiegen und Rolltreppe nach oben gefahren bin. “Ja es liegt nur daran” habe ich dann versonnen geantwortet. So ist es auch den ganzen Tag weiter gegangen, leider hatten Alex und ich nicht gleichzeitig Schule aus und somit konnte ich ihn nicht fragen was das heute in der Früh war. Denn als die Türen aufgegangen sind und die Masse nach draußen getrieben ist, hat mich irgend so ein doofer Anzugträger mit auf den Bahnsteig geschliffen und ich habe ihn aus den Augen verloren. Ich habe gerade mal ein Danke über die Lippen gebracht, nichts weiter. Wir haben uns nur angeschaut und selig angelächelt. Vielleicht war es ein verliebtes anlächeln aber mehr war es leider nicht und trotzdem bin ich übermäßig glücklich, dass ich nicht bei meiner Mutter mitgefahren bin !!!
Am nächsten Morgen wachen ich mit einem Lächeln auf dem Mund auf, die Sonne scheint auf meine hellblaue Bettdecke die ich mit meinen Füßen nach unten strample. Dann stehe ich auf, mache das Fenster auf und gehe in das Bad, wie an jedem Tag. Nur eins ist anders, es ist ein Gefühl von Geborgenheit, Glück, Abenteuer und das etwas passiert, etwas besonderes. Was nicht sein kann, denn ist Samstag und Samstage sind Best-Friend-Days mit meiner besten Freundin Cleo. Nicht das die langweilig wären, ganz im Gegenteil, es ist nur das uns tausende von Jungs hinter her pfeifen, aber kein einziger der okee ist. Nur dumme Machos die uns anhupen, Sprüche ablassen und denken so können sie und beeindrucke. Da haben sie sich geschnitten, denn auf so etwas bin ich mega allergisch. Um genau zu sein, so etwas kotzt mich an !!! Ich binde meine Haare zu einem Zopf und schleiche die Treppe nach unten, der Tisch ist gedeckt. Meine Eltern sitzen auf dem Sofa und blättern in einer Zeitung. Mein kleiner Bruder Finn, der acht Jahre alt ist, spielt mit seiner Playmobil Burg. Ich muss sagen ich mag das ganze gerne und darum spiele ich mit Finn auch öfters, die Drachen und das ganze kleine Zeug, die Scherte finde ich cool.
 
Es geht auch noch weiter :D

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Immer wenn ich denk es wär vorbei, kommst du mir wieder so gefährlich nah und alles fängt wieder von vorne an.

Ich habe über ihn noch nie viel geschrieben. Ich dachte immer, es wäre nicht notwendig. Aber das stimmt so nicht, denn er ist mein treuer Begleiter, seit dem Anfang meines Lebens. Es gibt so viele Grenzen, die ich bei ihm getestet habe, so vieles das ich bei ihm gelernt habe. Wer ich bin, was ich will und was ich auch von Typen will. Und ich habe schon so oft darüber nachgedacht, ob er denn nicht der Richtige für mich wäre. Ich habe mir schon so oft vorgestellt, wie das Leben später mit ihm wäre. In einer Wohnung, vielleicht mit Kindern. Mit einem Job, mit einem lächeln. Denn eines ist sicher, wenn ich bei ihm bin fange ich an zu lächeln und höre erst wieder auf, wenn er weg ist. Aus meiner Sichtweite, weg aus meinen Gedanken. Wie oft ich schon in der Badewanne lag, nachdem wir uns getroffen haben und ich mich tot gegrinst habe über unsere Sprüche, unsere Aktionen. Nur mit ihm kann ich in einer Stunde so viel neues von mir erfahren, so viel erleben, wie mit keinem anderen Erst wenn man …

Start again

Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…