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one moment ♥

Ewigkeit.
Habe ich dich geliebt.
Habe jeden Tag von dir geträumt.
Habe mit dir nie abschließen können.
Habe mir 1000 Bilder von dir angeschaut.
Habe Tränen für dich vergossen.
Habe mich über jeden gemeinsamen Augenblick gefreut.
Habe all deine Blicke gespürt.
End.
 
 

Für immer. Dachte ich, aber es ist anders gekommen. Vielleicht deshalb weil ich mich verändert habe. Vielleicht weil jemand zwischen uns steht. Weil wir uns nicht mehr kennen. Vielleicht weil ein neues Jahr anfängt. Oder vielleicht einfach nur deshalb, weil ich es schon immer geahnt habe. Ich wusste, dass es nach den Ferien nicht mehr so sein wird wie es war. Darum weine ich, ich will das die Zeit zurück kommt. Kann man sie nicht einfach in einem Glas festhalten und wenn man will zurück reisen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht mehr was ich will, bin verwirrt, aber ich weiß das ich mit dir abschließen muss. Dass du für mich Geschichte bist. Ich finde, dass du immer noch gut aussiehst, dass du ein süßes Lächeln hast. Mehr nicht. Und will ich auch nicht !!!
 

Ich bin auf der einen Seite und du auf der anderen. Es ist besser so, glaub mir. Glaubt mir alle, all die mir nicht glauben können. Es stimmt, dass ich ein Jahr auf ihn stand, dass es heftig zwischen uns geknistert hat. Mehr nicht und ich würde es jedesmal wieder machen. Meine Haare werden heute dunkler, ich verändere mich. Nicht für dich, sondern wegen dir !!! Vergesse mich bitte nicht.
Feli ♥


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Start again

Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

I was so much younger yesterday.

Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte ewig weglaufen. Vor der Vergangenheit, vor der Zukunft, vor den Gedanken die mich aufgefressen hätten. Aber jetzt ist es wieder da, das ganze Jahr zieht an mir vorbei, als wäre es ein Tag gewesen. All die Tränen, all das Grinsen, all das Hüpfen, das neue ich, das eigentlich noch immer so aussieht, wie das Spiegelbild von vor ein paar Monaten. Das Herz schlägt immer noch im gleichen Takt und trotzdem, ist in mir so viel passiert. Ich habe so viel gelernt und erfahren. Über Freundschaft, über Leben, über Glück und über Liebe. Selbstliebe. Manchmal da würde ich gerne einfach auf eine Wiese treten, für ein paar Minuten an einen Ort, an dem man ruhig denken kann, ohne von all den anderen Gefühlen in mir angeschrien zu werden. Manchmal da würde ich mir wünschen, einfach denken zu können, ohne von Erinnerungen bestimmt zu werden, in welche Richtung meine Entscheidung driften sollte. Manchmal, da würde ich auch gerne einfach keine Entscheidungen treffen müs…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…