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Bin verletzlich, aber ohne dich leb ich nicht !!!

Hallöchen ♥,
man ich hab mich ja schon ewig nicht mehr gemeldet. Bei mir ist der Stress ausgebrochen. Nur noch am Wochenende hab ich irgendwie Zeit und da auch nicht mehr sehr viel. Dann war ich auch noch so naiv und dachte ich hätte heute mal ruhe, hab ich zwar aber eindeutig zu viel. Ich bin krank !!! Und daher das wir den 03. Oktober schreiben und ich meines wissens morgen Geburtstag habe nervt mich schon wieder alles.
 

Wie wahrscheinlich alle von euch wissen, dass in München die Wiesn oder auch das Oktoberfest in vollen Zügen läuft war ich da dann auch schon gefühlte hundertmal. Ich mag einfach nicht so viele Menschen auf einem Haufen. Ich verstehe gar nicht alle Leute die all ihr Geld heraus werfen nur um einmal über die große Festwiese gegangen zu sein. Um alle Fahrgeschäfte einmal gefahren zu sein. Es ist so Sau teuer und am Abend kannst du dich sowie so nicht mehr bewegen. Aber gut ich war auch dreimal da, aber immer mit Jungs sonst hätte ich echt überhaut kein Bock !!! :D
 

Wie mir immer alle prophezeiten, das das Leben aus Liebe besteht. Man echt ich weiß es selbst. Denn verliebt bin ich. Sieht man daran das ich Nachts nicht schlafen kann und dann etwas auf irgend ein Papier kritzle. Sieht dann etwa so aus:

Es tropft eine Träne auf meine Schläfe.
Ich muss stark sein,
ich bin die,
die über alles behalten soll.
Aber niemand ist da,
keine große Schulter an die ich mich lehnen kann.
Keiner der mir über die Wange streicht und sagt, dass alles gut wird.
Kein schwarzhaariger, schüchterner Typ,
der sagt:
Ich liebe dich ♥!
 
Naja ich hoffe ich kann mich wieder öfter melden.
Liebe Grüße

 

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Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

I was so much younger yesterday.

Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte ewig weglaufen. Vor der Vergangenheit, vor der Zukunft, vor den Gedanken die mich aufgefressen hätten. Aber jetzt ist es wieder da, das ganze Jahr zieht an mir vorbei, als wäre es ein Tag gewesen. All die Tränen, all das Grinsen, all das Hüpfen, das neue ich, das eigentlich noch immer so aussieht, wie das Spiegelbild von vor ein paar Monaten. Das Herz schlägt immer noch im gleichen Takt und trotzdem, ist in mir so viel passiert. Ich habe so viel gelernt und erfahren. Über Freundschaft, über Leben, über Glück und über Liebe. Selbstliebe. Manchmal da würde ich gerne einfach auf eine Wiese treten, für ein paar Minuten an einen Ort, an dem man ruhig denken kann, ohne von all den anderen Gefühlen in mir angeschrien zu werden. Manchmal da würde ich mir wünschen, einfach denken zu können, ohne von Erinnerungen bestimmt zu werden, in welche Richtung meine Entscheidung driften sollte. Manchmal, da würde ich auch gerne einfach keine Entscheidungen treffen müs…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…