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2 Minuten Gedanken.

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Ich könnte jetzt am liebsten schreien, weinen oder ausrasten. Einfach das nur irgend ein Geräusch aus mir kommt. Dass ich noch ein Lebenszeichen von mir selbst höre. Kennt ihr das, wenn man sich sucht. Irgendwie schon krampfhaft, aber einfach nicht findet. Wenn man nicht an anderen sondern an sich selbst verzweifelt. Wenn man mal zwei Minuten an dieses oder jenes nicht denken will, aber es gibt keine Minute in der diese Gedanken nicht in deinem Kopf oder vor deinen Augen herum spazieren. Draußen regnet es. Alles ist kalt. Und ich will etwas machen, weiß aber nicht was. Habe eine Liste die ich abhaken möchte. Aber ich habe keinen Antrieb. Alles was ich schreibe oder denken kann man in den Müll befördern. Sondermüll.
Ich mache mir für Sachen Hoffnungen die ich gleich in mir kille. Diese Hoffnungen sind sowie so für die Katz. Alles ist sowie so egal. Haha alles ist nichts. Hm ich würde ja gerne endlich wieder aus meinem Loch auftauchen und wieder Hallo in die Welt rufen. Ich bin hier und hab so viel vor.
Stattdessen sitze ich hier und suche mich. Aber finde nur dich.


Dieser mini Text ist in 2 Minuten entstanden.
Ein Scheiß wie es geschrieben ist. Aber tut mir Leid.
Mehr ist im Moment nicht aus mir heraus zu holen.
Gebt mir Inspiration und ich entwickle vielleicht wieder mehr.
Oder auch nicht :)

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Immer wenn ich denk es wär vorbei, kommst du mir wieder so gefährlich nah und alles fängt wieder von vorne an.

Ich habe über ihn noch nie viel geschrieben. Ich dachte immer, es wäre nicht notwendig. Aber das stimmt so nicht, denn er ist mein treuer Begleiter, seit dem Anfang meines Lebens. Es gibt so viele Grenzen, die ich bei ihm getestet habe, so vieles das ich bei ihm gelernt habe. Wer ich bin, was ich will und was ich auch von Typen will. Und ich habe schon so oft darüber nachgedacht, ob er denn nicht der Richtige für mich wäre. Ich habe mir schon so oft vorgestellt, wie das Leben später mit ihm wäre. In einer Wohnung, vielleicht mit Kindern. Mit einem Job, mit einem lächeln. Denn eines ist sicher, wenn ich bei ihm bin fange ich an zu lächeln und höre erst wieder auf, wenn er weg ist. Aus meiner Sichtweite, weg aus meinen Gedanken. Wie oft ich schon in der Badewanne lag, nachdem wir uns getroffen haben und ich mich tot gegrinst habe über unsere Sprüche, unsere Aktionen. Nur mit ihm kann ich in einer Stunde so viel neues von mir erfahren, so viel erleben, wie mit keinem anderen Erst wenn man …

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Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

Na und.

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