Direkt zum Hauptbereich

"Ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne dich!" ♥

Dieses dumme Lied hab ich nie verstanden. Ich kann nicht mit, aber auch nicht ohne dich. Hm. Ich hab immer gedacht, das da nichts dahinter steckt. Das das frei erfunden wäre. Einfach mal so. Aber irgendwie habe ich gemerkt, dass es stimmt. Es gibt so eine Person.




 
Immer wenn es mir schlecht geht, denke ich an sie. Sozusagen der Fels in der Brandung. Ein Fels. Ein er. Dieses typische Verliebte denken. Dieses die Welt ist ja so schön rosa und er wenn er mich lieben würde wäre alles besser. Fraglich ob es wirklich besser wäre. Dabei versuche ich doch seit Monaten einfach mal einen Tag nicht an ihn zu denken. Wenigstens an einem anderen Gefallen zu finden. Außerdem ist er hässlich. Passt nicht zu mir und bildet sich unendlich auf sich ein. Doch immer wenn etwas passiert. Mir die Tränen über die Wangen laufen und es mir schlechter als schlecht geht, ist er in meinen Gedanken und mein feuchtes Gesicht strahlt wieder ein wenig. Vielleicht ist das dumm. Nein ganz sicher ist das dumm. Aber es ist so. Er ist so. Und er hat doch irgendetwas an sich, das sehr toll ist. Und wenn es auch nur sein Lächeln, mit seiner schönen Stimme und seine blauen Augen sind. In die ich so gerne schaue. Aber trotzdem steht auf meiner To-Do Liste: ihn vergessen.
 

Alle Punkte sind abgehackt, nur dieser eine nicht. Denn wenn ich es fast geschafft habe. Ist er wieder da. Entweder der Schmerz, dann will ich nur ganz kurz an ihn denken. Oder er selbst steht vor mir. Hinter mir. Neben mir.

Versteht irgend jemand was ich meine? Es ist so einfach und doch so schwer. Wahrscheinlich wird das so mein Leben lang gehen!?

Liebe Grüße


Beliebte Posts aus diesem Blog

I was so much younger yesterday.

Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte ewig weglaufen. Vor der Vergangenheit, vor der Zukunft, vor den Gedanken die mich aufgefressen hätten. Aber jetzt ist es wieder da, das ganze Jahr zieht an mir vorbei, als wäre es ein Tag gewesen. All die Tränen, all das Grinsen, all das Hüpfen, das neue ich, das eigentlich noch immer so aussieht, wie das Spiegelbild von vor ein paar Monaten. Das Herz schlägt immer noch im gleichen Takt und trotzdem, ist in mir so viel passiert. Ich habe so viel gelernt und erfahren. Über Freundschaft, über Leben, über Glück und über Liebe. Selbstliebe. Manchmal da würde ich gerne einfach auf eine Wiese treten, für ein paar Minuten an einen Ort, an dem man ruhig denken kann, ohne von all den anderen Gefühlen in mir angeschrien zu werden. Manchmal da würde ich mir wünschen, einfach denken zu können, ohne von Erinnerungen bestimmt zu werden, in welche Richtung meine Entscheidung driften sollte. Manchmal, da würde ich auch gerne einfach keine Entscheidungen treffen müs…

Take me on your dream.

Ich vermisse dich. Und ich weiß, dass du mich auch vermisst. Ich vermisse mich.
Ich vermisse all meine Gedanken, all meine Zweifel, all meine Glückshickser und meine Tränenfluten. Das Ich-Gefühl und den Weg, den ich dann doch nicht gehe. Meine Freunde und das Rausgehen, das draußen herumtollen, wie ein kleines Löwenkind, das zum erstmal Sand unter seinen Pfoten spürt.  All die Wellen, die mich mitreißen und mich zu einem neuen Gefühlshoch katapultieren, die mich in irgendwelche Männerarme spülen und für den winzigen Moment denken lassen, dass er es ist, der meine Welt ändern wird. Und in dem Moment glaube ich es wirklich, aufrichtig, voll und ganz. Glaube an das was zwischen uns passiert, an mich und meine Stärke die Vergangenheit endlich ruhen lassen zu können. Ich vermisse meine Sucht danach, mich verlieben zu wollen und meinen Verstand mit rosa Gefühlen benebeln zu lassen.


Über mir liegt ein Schleier, durch den ich nicht durch komme. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wann er begonnen…

Glück auf Papier

Der Adrenalinstoß zuckt durch meinen Körper und der Bass setzt meinen Herzschlag aus, für Sekunden, dann wird alles in mir nur noch von Musik bestimmt. Nur noch von dem atemberaubenden Glücksgefühl, dem Rausch der um mich und in mir herrscht. Alles ist eins, keine miesen Gefühle, das nichts erobert mich, die Blase des Umkippens und die leichte Übelkeit schwingt mit, die reißende Welle der Freiheit. Ich halte die drei Karten in meiner Hand. Habe mir drei Abende voller Spaß und Zufriedenheit erkauft. Einen Radierer für meine Gedanken, der mich drei volle Nächte an nichts anderes, als die Musik denken lässt. Jede Beziehung, jedes Gefühl der Angst, alles was mich innerlich fast auffrisst wird unscheinbar und erscheint erst viel weiter hinten im Morgengrauen. Das ist es wohl was wir leben nennen. Das Hüpfen und tanzen, nicht zu wissen wo unsere Grenzen liegen und kurz davor zu sein all die Kontrolle zu verlieren, die wir uns mühselig aufgebaut haben. Das ist also das lebensgefühl, auf das wi…