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//Mein Spiegelbild und ich

Und wieder ein Tag rum
Ich könnte heulen. Vor Glück?

Ich weiß nicht was das alles mit mir macht. Ich wäre gerne einfach wieder ich.
Dabei fühle ich mich wie eine sehr schlechte Schauspielerin die gerade versucht eine Mittel mäßige Rolle eines Filmes zu spielen. Mein Film. Der nie ein Ende finden wird. So spannend ist, wie eine Karotte (ich mag keine Karotten. Also manchmal. Meistens nicht). Ich versuche verschiedene und viele Rollen zu spielen. Aber immer wenn ich mich vor den Spiegel stelle, dann bin ich nicht ich. Mal ist mir alles Scheiß egal. Mal bin ich schüchtern (da ist dann nicht mal schüchtern ein Ausdruck). Würde jemand zu mir sagen. Sei einfach mal du selbst. Würde ich antworten wer ich denn bin. Haha schon mal meinen Blognamen gehört?
Wie bitte soll man da selbstbewusst sein. Wenn man nichts weiß. Wie soll man sich auf die Schule konzentrieren, wenn man zwei Stunden braucht um den Namen auf den Kopf des Blattes zu schreiben? Wie soll man denn das alles machen. Wenn man eigentlich nur eine Person im Sinn hat. Sich dagegen wärt. Eine hohe Erwartung von sich selbst hat, endlich das richtige zu tun. Wie um Gottes willen will mich je jemand verstehen?!



Ein wenig nachdenklich. So bin ich.
Das weiß ich ganz sicher. Manchmal ist das gut. Meistens eher schlecht.
In diesem Sinne.

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I was so much younger yesterday.

Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte ewig weglaufen. Vor der Vergangenheit, vor der Zukunft, vor den Gedanken die mich aufgefressen hätten. Aber jetzt ist es wieder da, das ganze Jahr zieht an mir vorbei, als wäre es ein Tag gewesen. All die Tränen, all das Grinsen, all das Hüpfen, das neue ich, das eigentlich noch immer so aussieht, wie das Spiegelbild von vor ein paar Monaten. Das Herz schlägt immer noch im gleichen Takt und trotzdem, ist in mir so viel passiert. Ich habe so viel gelernt und erfahren. Über Freundschaft, über Leben, über Glück und über Liebe. Selbstliebe. Manchmal da würde ich gerne einfach auf eine Wiese treten, für ein paar Minuten an einen Ort, an dem man ruhig denken kann, ohne von all den anderen Gefühlen in mir angeschrien zu werden. Manchmal da würde ich mir wünschen, einfach denken zu können, ohne von Erinnerungen bestimmt zu werden, in welche Richtung meine Entscheidung driften sollte. Manchmal, da würde ich auch gerne einfach keine Entscheidungen treffen müs…

Take me on your dream.

Ich vermisse dich. Und ich weiß, dass du mich auch vermisst. Ich vermisse mich.
Ich vermisse all meine Gedanken, all meine Zweifel, all meine Glückshickser und meine Tränenfluten. Das Ich-Gefühl und den Weg, den ich dann doch nicht gehe. Meine Freunde und das Rausgehen, das draußen herumtollen, wie ein kleines Löwenkind, das zum erstmal Sand unter seinen Pfoten spürt.  All die Wellen, die mich mitreißen und mich zu einem neuen Gefühlshoch katapultieren, die mich in irgendwelche Männerarme spülen und für den winzigen Moment denken lassen, dass er es ist, der meine Welt ändern wird. Und in dem Moment glaube ich es wirklich, aufrichtig, voll und ganz. Glaube an das was zwischen uns passiert, an mich und meine Stärke die Vergangenheit endlich ruhen lassen zu können. Ich vermisse meine Sucht danach, mich verlieben zu wollen und meinen Verstand mit rosa Gefühlen benebeln zu lassen.


Über mir liegt ein Schleier, durch den ich nicht durch komme. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wann er begonnen…

Glück auf Papier

Der Adrenalinstoß zuckt durch meinen Körper und der Bass setzt meinen Herzschlag aus, für Sekunden, dann wird alles in mir nur noch von Musik bestimmt. Nur noch von dem atemberaubenden Glücksgefühl, dem Rausch der um mich und in mir herrscht. Alles ist eins, keine miesen Gefühle, das nichts erobert mich, die Blase des Umkippens und die leichte Übelkeit schwingt mit, die reißende Welle der Freiheit. Ich halte die drei Karten in meiner Hand. Habe mir drei Abende voller Spaß und Zufriedenheit erkauft. Einen Radierer für meine Gedanken, der mich drei volle Nächte an nichts anderes, als die Musik denken lässt. Jede Beziehung, jedes Gefühl der Angst, alles was mich innerlich fast auffrisst wird unscheinbar und erscheint erst viel weiter hinten im Morgengrauen. Das ist es wohl was wir leben nennen. Das Hüpfen und tanzen, nicht zu wissen wo unsere Grenzen liegen und kurz davor zu sein all die Kontrolle zu verlieren, die wir uns mühselig aufgebaut haben. Das ist also das lebensgefühl, auf das wi…