Direkt zum Hauptbereich

Das letzte mal ...

Ich versteh das alles nicht. Echt ich verstehe mich und mein Leben nicht. Erst kam ich nicht weg von ihm. Als stände ich in einem Bann. Und jetzt?

Ich sitze auf dem Boden, meine Arme umschlingen meine Beide. Ich versteh mich nicht. Das ist alles so schrecklich. Und ich weiß nicht warum, denn ich habe mir nicht mehr gewünscht. Als weg von ihm zu kommen. Ihn nicht mehr zu lieben, keinen Herzstillstand zu bekommen wenn ich ihn sehe und tausend Dinge mehr.
Und jetzt suche ich hektisch wieder nach den Gefühlen meiner Vergangenheit, weil ich langsam begreife, dass es mehr Jungs auf dieser Welt gibt. Ich kann das nicht einmal genießen und verliebe mich gleich wieder. Doch das, merke ich in rasenden Schritten ist noch viel komplizierter und viel schrecklicher und was weiß ich noch als das letzte.
Ach mein Gott. Jetzt will ich ihn zurück. Verliebe mich in einen anderen. Aus meiner jetzigen Sicht viel schlechteren.
Was passiert mit mir? Gefühle im Zaum zu halten ist wohl nicht meine Stärke. Kontakt abbrechen ist nicht mehr mit diesem einen.
 
Dem blauen Elefant habe ich so viele Gefühle gewidmet und doch erkenne ich jetzt ganz neue und unbekannte. Ich werde älter und alles verändert sich mit mir. Ich werde dich nicht vergessen. (Kann ich auch nicht. Ich seh dich ja noch jeden Tag!) Und trotzdem ist dieses Kapitel endgültig vorbei. Bis dann ♥

Ihr findet mich jetzt hier! :)
 


Beliebte Posts aus diesem Blog

I was so much younger yesterday.

Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte ewig weglaufen. Vor der Vergangenheit, vor der Zukunft, vor den Gedanken die mich aufgefressen hätten. Aber jetzt ist es wieder da, das ganze Jahr zieht an mir vorbei, als wäre es ein Tag gewesen. All die Tränen, all das Grinsen, all das Hüpfen, das neue ich, das eigentlich noch immer so aussieht, wie das Spiegelbild von vor ein paar Monaten. Das Herz schlägt immer noch im gleichen Takt und trotzdem, ist in mir so viel passiert. Ich habe so viel gelernt und erfahren. Über Freundschaft, über Leben, über Glück und über Liebe. Selbstliebe. Manchmal da würde ich gerne einfach auf eine Wiese treten, für ein paar Minuten an einen Ort, an dem man ruhig denken kann, ohne von all den anderen Gefühlen in mir angeschrien zu werden. Manchmal da würde ich mir wünschen, einfach denken zu können, ohne von Erinnerungen bestimmt zu werden, in welche Richtung meine Entscheidung driften sollte. Manchmal, da würde ich auch gerne einfach keine Entscheidungen treffen müs…

Take me on your dream.

Ich vermisse dich. Und ich weiß, dass du mich auch vermisst. Ich vermisse mich.
Ich vermisse all meine Gedanken, all meine Zweifel, all meine Glückshickser und meine Tränenfluten. Das Ich-Gefühl und den Weg, den ich dann doch nicht gehe. Meine Freunde und das Rausgehen, das draußen herumtollen, wie ein kleines Löwenkind, das zum erstmal Sand unter seinen Pfoten spürt.  All die Wellen, die mich mitreißen und mich zu einem neuen Gefühlshoch katapultieren, die mich in irgendwelche Männerarme spülen und für den winzigen Moment denken lassen, dass er es ist, der meine Welt ändern wird. Und in dem Moment glaube ich es wirklich, aufrichtig, voll und ganz. Glaube an das was zwischen uns passiert, an mich und meine Stärke die Vergangenheit endlich ruhen lassen zu können. Ich vermisse meine Sucht danach, mich verlieben zu wollen und meinen Verstand mit rosa Gefühlen benebeln zu lassen.


Über mir liegt ein Schleier, durch den ich nicht durch komme. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wann er begonnen…

Pretend

Und dann habe ich irgendwann einfach angefangen meinem Herzen etwas vorzuspielen. Einfach weil ich den schmerz nicht mehr spüren wollte, das taubheitsgefühl mich gelähmt hat und ich keinen Atem mehr hatte um Luft zu holen und wieder von neuem anzufangen. Das positive steht mir, ich mag mein Lächeln und meinen Gang. Ich mag das Selbstbewusstsein, das ich habe, wenn er vor mir steht, ich den Kopf leicht in den Nacken lege und wieder mal überlege, wer er ist. Mittlerweile sind so viele Charakter und Gefühle in mir vereint, dass es keine Definition mehr für mich gibt. Keiner kann mehr sagen, was ich bin, mal das und einen Tag danach jemand anderes. So ist das eben, wenn man sich selbst sucht, jede Minute. Doch irgendwann lernt man damit umzugehen. Irgendwann bin ich stehengeblieben und habe meinem rennenden Ich nachgesehen. Habe all den Menschen nachgesehen, die ein Teil von mir haben, all denen ich hinterhergelaufen bin, obwohl ich gar nicht wusste warum eigentlich. Dann sitze ich in dieser…