Direkt zum Hauptbereich

Besser zu zweit als allein. Oder?

Hallo Welt. Manchmal glaube ich wirklich, dass Ferien nicht immer nur gut sind. Denn ich habe da immer viel zu viel Zeit um nachzudenken. Im Moment schaue ich einfach nur die Welt an, ich rede mit dem und dem und anderen Menschen. Doch was mir im Moment so unendlich oft über den Weg läuft, sind Freundschaften die zerbrechen. Ich meine zwei beste Freundinen die sich so unendlich lieben, und plötzlich geschiedene Menschen sind, nicht mal mehr ein Thema finden um darüber zu reden. Ich finde es schrecklich und alleine wenn ich daran denke, steigen Tränen in meinen Augen auf.
Ich meine eine beste Freundin ist doch nicht irgend wer, oder? Das ist der Mensch mit dem man groß wird, mit dem man sämtliche Jungs hinter sich lässt, der Mensch der manchmal mehr über dich weiß als du selbst.
Wie kann man so eine Freundschaft einfach fallen lassen? Muss man nicht darum kämpfen? Vielleicht sehe ich das alles zu eng und der Satz stimmt. "Freunde kommen, Freunde gehen." Aber ganz ehrlich, will man jedes Jahr einen neuen Menschen an seiner Seite haben, mit ihm jedes mal neue Momente erfinden.
Ich kann nur sagen, dass mich dieses Thema wirklich beschäfigt, dass ich mir vorstellen kann, wenn man seine beste Freundin verliert, tut das genauso weh, als hätte man Liebeskummer. Oder vielleicht noch viel schlimmer. Werft euer Freundschaft nicht weg. Tut euch so etwas nicht an. Liebt und genießt diese Zeit und ich hoffe jeder tut das beste für seine Freundin. Wer will denn schon alleine auf einer Bank sitzen? Mit wem soll man denn dann bitteschön lästern?

xoxo Feli
  -C

Beliebte Posts aus diesem Blog

Immer wenn ich denk es wär vorbei, kommst du mir wieder so gefährlich nah und alles fängt wieder von vorne an.

Ich habe über ihn noch nie viel geschrieben. Ich dachte immer, es wäre nicht notwendig. Aber das stimmt so nicht, denn er ist mein treuer Begleiter, seit dem Anfang meines Lebens. Es gibt so viele Grenzen, die ich bei ihm getestet habe, so vieles das ich bei ihm gelernt habe. Wer ich bin, was ich will und was ich auch von Typen will. Und ich habe schon so oft darüber nachgedacht, ob er denn nicht der Richtige für mich wäre. Ich habe mir schon so oft vorgestellt, wie das Leben später mit ihm wäre. In einer Wohnung, vielleicht mit Kindern. Mit einem Job, mit einem lächeln. Denn eines ist sicher, wenn ich bei ihm bin fange ich an zu lächeln und höre erst wieder auf, wenn er weg ist. Aus meiner Sichtweite, weg aus meinen Gedanken. Wie oft ich schon in der Badewanne lag, nachdem wir uns getroffen haben und ich mich tot gegrinst habe über unsere Sprüche, unsere Aktionen. Nur mit ihm kann ich in einer Stunde so viel neues von mir erfahren, so viel erleben, wie mit keinem anderen Erst wenn man …

Start again

Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…