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You and you're friends ...


glitter-in-wonderland:

a-gentleman-thoughts:

A gentleman’s thoughts:
http://a-gentleman-thoughts.tumblr.com/

xx

Mein Blick fällt auf die kleine Tüte neben mir, die wunderschöne Farbe, das typische blau. Jedes Mädchenherz schlägt bei dieser Tüte höher. Doch irgendwie lastet im Moment so viel auf meiner Seele, warum auch immer das mich diese kleine Tüte nicht glücklich machen kann.
So etwas kenne ich eigentlich gar nicht von mir. Normalerweise, wenn es Probleme gibt will ich sie jetzt und hier klären, doch ich finde meinen Mut nicht. Ich würde mich am liebsten verkriechen. Ich kenne so etwas nicht. Es tut auch nicht gut, aber ich kann es mir so oft vorsagen. Mein Körper will nicht reagieren und so sitze ich da und zerbreche mir meinen Kopf.
Kennt ihr Menschen das da draußen? Ist das bei euch auch so, dass ich eure Grundsätze manchmal einfach links liegen lässt, obwohl sie so intelligent sind.
Normalerweise neige ich auch nicht dazu, mir traurige Musik anzuhören, in letzter Zeit bin ich ein riesen Fan davon, in fast jeder Minute in der ich alleine bin, höre ich einen Text der mich gleich in der ersten Minute zum weinen bring. Ist das normal? Bin ich krank? Nennt man das vielleicht Liebeskummer? Der sich fies und hinterhältig von hinten an schleicht und in einer Minute packt in der man nicht vorbereitet ist ...
Ich hoffe das hört bald wieder auf, ich habe keine starken Nerven und der Tränenwasserfall wird auch nicht mehr lange gut gehen, irgendwann wird er austrocknen wenn ich so weiter mache ...

xoxo Feli

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Start again

Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

I was so much younger yesterday.

Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte ewig weglaufen. Vor der Vergangenheit, vor der Zukunft, vor den Gedanken die mich aufgefressen hätten. Aber jetzt ist es wieder da, das ganze Jahr zieht an mir vorbei, als wäre es ein Tag gewesen. All die Tränen, all das Grinsen, all das Hüpfen, das neue ich, das eigentlich noch immer so aussieht, wie das Spiegelbild von vor ein paar Monaten. Das Herz schlägt immer noch im gleichen Takt und trotzdem, ist in mir so viel passiert. Ich habe so viel gelernt und erfahren. Über Freundschaft, über Leben, über Glück und über Liebe. Selbstliebe. Manchmal da würde ich gerne einfach auf eine Wiese treten, für ein paar Minuten an einen Ort, an dem man ruhig denken kann, ohne von all den anderen Gefühlen in mir angeschrien zu werden. Manchmal da würde ich mir wünschen, einfach denken zu können, ohne von Erinnerungen bestimmt zu werden, in welche Richtung meine Entscheidung driften sollte. Manchmal, da würde ich auch gerne einfach keine Entscheidungen treffen müs…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…