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In keinem meiner Träume war ich jemals so wach.

Wir waren wieder Kinder. Wir waren älter als wir eigentlich sein wollten. Haben uns gefunden und wieder Verloren. Eine Seifenblase mit tausend Erinnerungen erschaffen.
Aufgeräumt. Klare Linien geschafft. Endlich mal wieder dem Leben eine Struktur gegeben, es war nötig. Mehr als das. Bei dem Stress vergesse ich mich, meine Gedanken.
Ich hatte das Gefühl wieder die Zügel fest in der Hand zu haben, keiner hat mehr entschieden, nur ich. Und dann warst du wieder da. Es war ein Hallo, ein wie geht’s, was mich aus der Bahn geworfen hat.
Ich dachte wir wären fertig miteinander gewesen, ich hätte dir klar zu verstehen gegeben, dass es aus ist. Ich habe Monate nicht an dich gedacht, versucht meinem Liebeskummer keinen Platz mehr zu geben. Den Liebeskummer, den ich wegen dem Jungen habe. Seit dem Sommer. Es war der Junge, der Grund, warum das nicht funktioniert hat zwischen uns. Verstehst du?
Du hast mir etwas bedeutet. Wahrscheinlich mehr, als ich mir wirklich eingestehen möchte. Aber mein Herz hat sich nicht zusammen gezogen, als ich dich fortgeschickt habe. Es war okay.

"Everything is temporary; emotions, thoughts, people and scenery. Do not become attached, just flow with it."

Trotzdem denke ich noch oft an das ganze zurück, an meine Füße auf dem Armaturenbrett, die Freiheit, das morgendliche in die Schule fahren. Der Tag hat hundertmal besser begonnen, als jetzt. Ich träume noch von dir. Von den etlichen Abenden, den tanzenden Mensch um uns herum, von die kleinen Partys. Das spontane Leben, es war aufregend, spannend. Unendlich spaßig. Ich habe mich alt gefühlt, reifer als ich es war. Keine Gedanken gemacht sondern einfach nur gelebt. 
Aber es war nie das Verliebtsein, das es hätte sein soll. Verstehst du.
Es war an dem Abend klar, als die Probleme wieder zurückgekehrt sind. Als ich mit dir reden wollte. Du hast gemerkt, das wir eine andere Richtung einnehmen. Eine die uns beide nicht gefallen hat. Ich habe immer noch den Geruch in der Nase, spüre immer noch den Bedeutungslosen Kuss auf meinen Lippen, der nach Bier, Rauch und Wut geschmeckt hat. Irgendwie muss ich lächeln, wenn ich daran denke. Wir haben aus dem Abend ein so großes Ding gemacht. Haben darüber so unendlich viel diskutiert und eigentlich war er doch so unbedeutend, wenn man ihn neben all die schönen Erinnerungen setzt, die davor passiert sind.
Wir waren wieder Kinder. Wir waren älter als wir eigentlich sein wollten. Haben uns gefunden und wieder Verloren. Eine Seifenblase mit tausend Erinnerungen erschaffen.
Erinnerungen die Träumen gleichen, nur größer, realistischer und vielleicht viel schöner.


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Immer wenn ich denk es wär vorbei, kommst du mir wieder so gefährlich nah und alles fängt wieder von vorne an.

Ich habe über ihn noch nie viel geschrieben. Ich dachte immer, es wäre nicht notwendig. Aber das stimmt so nicht, denn er ist mein treuer Begleiter, seit dem Anfang meines Lebens. Es gibt so viele Grenzen, die ich bei ihm getestet habe, so vieles das ich bei ihm gelernt habe. Wer ich bin, was ich will und was ich auch von Typen will. Und ich habe schon so oft darüber nachgedacht, ob er denn nicht der Richtige für mich wäre. Ich habe mir schon so oft vorgestellt, wie das Leben später mit ihm wäre. In einer Wohnung, vielleicht mit Kindern. Mit einem Job, mit einem lächeln. Denn eines ist sicher, wenn ich bei ihm bin fange ich an zu lächeln und höre erst wieder auf, wenn er weg ist. Aus meiner Sichtweite, weg aus meinen Gedanken. Wie oft ich schon in der Badewanne lag, nachdem wir uns getroffen haben und ich mich tot gegrinst habe über unsere Sprüche, unsere Aktionen. Nur mit ihm kann ich in einer Stunde so viel neues von mir erfahren, so viel erleben, wie mit keinem anderen Erst wenn man …

Start again

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Na und.

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