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Until I'm breathless

Wir alle wollen träumen. Wir alle wollen fliegen.
Träumen von dem Glück. Fliegen vor lauter Glück.


Es gibt ein paar Personen da draußen in der Welt, die ich bewundere, mir mit einem Lächeln ihre Bilder und Eindrücke ansehe. Versuche zu verstehen wie sie denken, und möglichst viel von ihnen zu lernen.

Generell bin ich kein Mensch der neidisch oder eifersüchtig ist, auf das was andere besitzen, erreicht haben oder ihr Leben nennen.

Für mich sind diese Blogger, bekannte Persönlichkeiten oder einfach nur die Freunde von neben an eine Inspiration. Eine Inspiration zu leben, um sich herum eine Welt zu gestalten, die sie dann ihre nennen können. Ist es nicht wundervoll andere Menschen damit zu beeindrucken zu können und ihnen ein kleines Grinsen zu entlocken, allein mit seinem Können. Eine eigene kleine Welt zu verwalten, in der die Uhren ganz anderes Ticken, als in der normalen Welt.

Im Moment bin ich auf der Suche nach genau diesen Menschen. Ich benötige nicht unbedingt diese Inspiration für das Leben, denn seinen wir ehrlich, wir alle fangen an mit sechs an unsere Träume von der Zukunft zu gestalten. Aber es ist ein so schönes Gefühl, sein kleines Buch mit großen Träumen zu füllen. Mit hundert verschiedenen Vorstellungen vom Leben, die meisten passen nicht zusammen. Doch das ist egal. Wie so vieles im Leben. Unser Gepäck sollte doch nicht schwerer als ein Lächeln sein und schönen Erinnerungen. 





Also sitze ich jetzt hier. Im Schneidersitz. Einer roten Nase von der kälte. Mit meinem Buch in der Hand. Den unterschiedlichen Kapiteln. Meer. Stadt. Kind. Mann. Hund. Freunde. Einzelne Namen. Familie.
Ich träume, lege den Kopf in den Nacken, male, ziehe Sterne nach links und rechts. Reise in der Fantasie nach Asien, an die schönsten Strände, springe mit meinen Glücksgefühlen um die Wette, erobere die Partynacht hier in meiner Stadt, halte deine Hand, in unserer Welt, die sich Seifenblase nennt.

Wir alle wollen träumen. Wir alle wollen fliegen.
Träumen von dem Glück. Fliegen vor lauter Glück.


"If you could go anywhere in the world right now would it be to a “where” or to a “who”?"

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Start again

Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

I was so much younger yesterday.

Wahrscheinlich dachte ich, ich könnte ewig weglaufen. Vor der Vergangenheit, vor der Zukunft, vor den Gedanken die mich aufgefressen hätten. Aber jetzt ist es wieder da, das ganze Jahr zieht an mir vorbei, als wäre es ein Tag gewesen. All die Tränen, all das Grinsen, all das Hüpfen, das neue ich, das eigentlich noch immer so aussieht, wie das Spiegelbild von vor ein paar Monaten. Das Herz schlägt immer noch im gleichen Takt und trotzdem, ist in mir so viel passiert. Ich habe so viel gelernt und erfahren. Über Freundschaft, über Leben, über Glück und über Liebe. Selbstliebe. Manchmal da würde ich gerne einfach auf eine Wiese treten, für ein paar Minuten an einen Ort, an dem man ruhig denken kann, ohne von all den anderen Gefühlen in mir angeschrien zu werden. Manchmal da würde ich mir wünschen, einfach denken zu können, ohne von Erinnerungen bestimmt zu werden, in welche Richtung meine Entscheidung driften sollte. Manchmal, da würde ich auch gerne einfach keine Entscheidungen treffen müs…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…