Direkt zum Hauptbereich

Something changed.

Ich bleibe für einen Moment stehen. Bin auf dem Heimweg, hetzte mich mal wieder, um genügend Zeit für andere Dinge zu haben. 
Ich bleibe für einen Moment stehen, mit einem Lächeln im Gesicht. Warum auch nicht. Es macht Spaß, das Leben. 
Dann gehe ich weiter.

Der Abend ist noch jung. Die Müdigkeit schlägt durch, doch sobald ich all meine Lieben in die Arme geschlossen habe, weiß ich wieder, wie wach ich doch sein kann. Das Adrenalin strömt durch meine Adern, weil ich keinen Moment verpassen will. Kein Lachen. Kein Seufzen.
Ich bin umringt, an dem kleinen Tisch. Umringt von meinen Freunden. Meiner Welt. Meinem Seelenbalsam. Wir reden über alles. Und über nichts. Weil wir es können. Wir brechen uns Finger, weil wir doch nur anstoßen wollen. So sind die Menschen, die mich umringen. Sie kämpfen, sei es nur, dass diese kleine Falsche ihre Flüssigkeit hergibt. Sie kämpfen für ein Lächeln, wenn es den anderen schlecht geht. Sie kämpfen für den Moment.
Wir teilen uns eine kleine Glücksblase. Wir können reden, wenn wir es wollen.Ich kann Texte, nein Romane schreiben, sie analysieren es. Sie kämpfen um meine positive Denkweise. 

Vor meinem Auge fliegen all die kleinen Bilder vorbei. All die kleinen Liebesbeweise, für eine wundervolle Freundschaft.



Niemals dachte ich, dass eine Gruppe voller unterschiedlichen Menschen etwas für mich wäre. Trotzdem haben wir uns gefunden. Haben unsere unzähligen WhatsApp Gruppen. Haben unsere unterschiedlichen Lebensstile und atmen gleichzeitig aus. Wenn wir schmunzeln, dann schmunzeln wir zusammen. Weil es uns gibt.

Manches hat sich geändert. Unsere Weg haben sich getrennt, und trotzdem finden wir immer wieder zusammen. Nehmen uns Zeit zum Reden. Sie verstehen es, wie ich Dinge meine. Wie ich mich ausdrücke. Warum mich der Typ aufregt. Warum ich den aber toll finden muss. Sie verstehen, wenn ich einfach sauer sein will. Sie verstehen mich.
Ich habe gedacht, die Gruppe voller Freunde wäre nichts. 
Ich weiß nicht warum. Ich weiß nur, dass sich einiges geändert hat. Das ich mich geändert habe. Das ich verdammt glücklich bin, in dieser Gruppe zu sein. Jeder einzelne Charakter ist anderes. Und passt trotzdem perfekt zu mir.
Da sind eben diese Abende, die wir gemeinsam verbringen, die ich Überfalles liebe. Da sind diese Morgen, an denen ich wach werde und ihre Nachrichten lese, die mich zum Schmunzeln bringen.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Immer wenn ich denk es wär vorbei, kommst du mir wieder so gefährlich nah und alles fängt wieder von vorne an.

Ich habe über ihn noch nie viel geschrieben. Ich dachte immer, es wäre nicht notwendig. Aber das stimmt so nicht, denn er ist mein treuer Begleiter, seit dem Anfang meines Lebens. Es gibt so viele Grenzen, die ich bei ihm getestet habe, so vieles das ich bei ihm gelernt habe. Wer ich bin, was ich will und was ich auch von Typen will. Und ich habe schon so oft darüber nachgedacht, ob er denn nicht der Richtige für mich wäre. Ich habe mir schon so oft vorgestellt, wie das Leben später mit ihm wäre. In einer Wohnung, vielleicht mit Kindern. Mit einem Job, mit einem lächeln. Denn eines ist sicher, wenn ich bei ihm bin fange ich an zu lächeln und höre erst wieder auf, wenn er weg ist. Aus meiner Sichtweite, weg aus meinen Gedanken. Wie oft ich schon in der Badewanne lag, nachdem wir uns getroffen haben und ich mich tot gegrinst habe über unsere Sprüche, unsere Aktionen. Nur mit ihm kann ich in einer Stunde so viel neues von mir erfahren, so viel erleben, wie mit keinem anderen Erst wenn man …

Start again

Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…