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If I do, I do.

Wir warten auf diesen einen Tag. Egal ob wir uns einreden, dass es egal ist ob wir alleine sind oder einen Freund haben. 
Wir warten auf diesen einen Tag. Egal ob unser Freund uns die Rose überreicht oder wir ausgemacht haben, uns dieses Jahr nichts zu schenken.
Wir warten auf ein Zeichen. Eine Nachricht. Eine kleine Überraschung. Und ehrlicherweise können wir nur enttäuscht werden, weil unsere Erwartungen zu groß sind. Die Plakate an sämtlichen Schaufenstern preisen den Tag an, Werbungen sind voller Herzen und überall kann man die Liebe flüstern hören.
Wir kennen alle den Spruch, dass man sich jeden tag lieben sollte. Trotzdem aber warten wir auf den Tag und haben Erwartungen und können eigentlich nichts dagegen machen.
Ich weiß selbst nicht wie ich mit dem Tag umgehen werde. ich weiß nicht ob ich ihn sehen werde oder nicht, wir haben uns auf die spontane Version geeignet. Ich weiß nicht wirklich was ich von all den Herzen in der Luft halten soll und diesen Rosen vor allem, ich kann bei ihnen immer nur an die Dornen denken.
Ich habe mir den Film schon Zeiten vor dem Valentinstag angeschaut, warum auch immer, er fasziniert mich. Warum auch immer dieser auch für Romantik und Liebe steht, ausgerechnet er den 14.02 besser erscheinen lassen soll, frage ich mich schon lange. In ihm ist Grausamkeit, Verlangen und angebliche Romantik vereint. Wahrscheinlich genau aus diesem Grund fasziniert er und lasst die Liebe noch lauter und schneller Flüstern. Mich hat er nur noch mehr Nachos in die Käsesauce tunken lassen und am Abend in das falsche Bett gebracht zu dem Falschen Jungen.

Fassen wir zusammen, ich und wahrscheinlich hundert andere auch sind unfähig den Tag zu ignorieren, den man so gerne vergessen würde. Der Tag hat einen Reiz. Wenn auch nur, dass man sich noch ein Stück mehr alleine fühlt. Ich lasse den Tag auf mich zukommen, werde sehen wo lang ich tanzen werde und welcher Typ meinen Herzschlag endgültig aus dem Takt bringen wird. 


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Immer wenn ich denk es wär vorbei, kommst du mir wieder so gefährlich nah und alles fängt wieder von vorne an.

Ich habe über ihn noch nie viel geschrieben. Ich dachte immer, es wäre nicht notwendig. Aber das stimmt so nicht, denn er ist mein treuer Begleiter, seit dem Anfang meines Lebens. Es gibt so viele Grenzen, die ich bei ihm getestet habe, so vieles das ich bei ihm gelernt habe. Wer ich bin, was ich will und was ich auch von Typen will. Und ich habe schon so oft darüber nachgedacht, ob er denn nicht der Richtige für mich wäre. Ich habe mir schon so oft vorgestellt, wie das Leben später mit ihm wäre. In einer Wohnung, vielleicht mit Kindern. Mit einem Job, mit einem lächeln. Denn eines ist sicher, wenn ich bei ihm bin fange ich an zu lächeln und höre erst wieder auf, wenn er weg ist. Aus meiner Sichtweite, weg aus meinen Gedanken. Wie oft ich schon in der Badewanne lag, nachdem wir uns getroffen haben und ich mich tot gegrinst habe über unsere Sprüche, unsere Aktionen. Nur mit ihm kann ich in einer Stunde so viel neues von mir erfahren, so viel erleben, wie mit keinem anderen Erst wenn man …

Start again

Ich lese ihre wenigen Worte. Ironisch und mit einem fetten Zwinkern. Und ich lache. Eine kleine Glückswelle schlägt gegen meine Seele und lässt sie für wenige Sekunden aufleuchten. Gerade noch war ich in einen Text vertieft, es ging um Mut, das Selbstbewusstsein  und das Ich-Gefühl. Ich wollte, dass er mich endlich wieder mitreißt in meine Gedankenwelt, in der ich schon so lange nicht mehr war. Viel zu lange habe ich keine Buchstaben aneinander gereiht und daraus meine Regeln, Ereignisse und Kunststücke gebaut. Viel zu lange habe ich mich immer wieder gezwungen über diesen Kerl nachzudenken, zu einem Ergebnis zu kommen und über ihn einen Text zu schrieben der Abschließt. Viel zu lange wollte ich schon einen Text zu dem Ende schreiben. Über all das was in meinen letzten Monaten passiert ist. Aber irgendwie schaffe ich das alles noch nicht, nicht weil ich nicht damit klar komme. Vielleicht einfach deswegen, weil ich niemanden verletzten will, weil ich mir noch nicht über alles sicher bin…

Na und.

Es ist die Ausstrahlung, das Auftreten, all die Bider bei Instagram, der perfekte Körper, kein Gramm zu viel, alles super ausgeleuchtet, das Lachen an der richtigen Stelle, dass uns das Glück zeigt. Die gebräunten Beine, der Highleighter, der so wunderschön auf dem Nasenrücken und den Wangenknochen schimmert, die Schrittfolge, der Bewegungsablauf, der Gang, der alle anderen zwingt hinzusehen, die Haare, die fallen, als wären sie gerade frisch gewaschen und drei Stunden geföhnt worden. Das Outfit, das aussieht, als wäre es aus der letzen Zeitschriften Ausgabe, von einem Topmodell kopiert worden. Der Geschmack eben, der sind im Zimmer, den Klamotten, den Tanzschritten und in der Musik widerspiegelt, auf den alle neidisch sind.
Das war das Stichwort. Neid. 
Es ist Sonntag, eigentlich müssten wir für die Schule lernen, der Familie helfen oder einfach Sinnvolle Dinge erledigen. Aber die Puste ist uns allen ausgegangen, weil die Sonne vergessen hat zu scheinen und weil uns der Regen noch tief…